klick

Es muss „Klick“ machen

Da war es die letzte Zeit etwas ruhig um den Masturdating Blog, was einen erfreulichen Grund hat – bei mir hat es nämlich „Klick“ gemacht.

Eigentlich wollte ich ursprünglich einen Beitrag darüber schreiben, dass es nicht sofort Klick machen muss – jetzt sehe ich das anders.

Was ist dieses Klick überhaupt?

Viele sprechen von Liebe auf den ersten Blick, aber das ist nun wirklich etwas überzogen und ziemlich oberflächlich. Zumindest bei Personen, die wir nicht kennen und gerade kennengelernt haben, ist Liebe auf den ersten Blick pure Einbildung. Anziehung auf den ersten Blick – ja, da bin ich völlig bei euch. Fakt ist jedoch: Wenn wir jemanden kennenlernen, muss es eben doch diesen Funken geben, der uns sagt, dass wir die Person interessant finden oder uns von ihr angezogen fühlen.

Bei mir hat es nach acht Jahren Bekanntschaft Klick gemacht. Da war ich erstmal wirklich verwirrt und auch überglücklich, weil es mir bewiesen hat, dass die Dinge einfach zur richtigen Zeit kommen. Jetzt war die richtige Zeit für uns und es ist passiert.

Wieso das Klick so wichtig ist

Es ist wichtig, machen wir uns nichts vor. Erzwingen kann man nämlich nichts und wenn nach einigen Tagen oder Wochen ODER nach dem ersten Kuss nichts da ist, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass es noch kommt. Warum legen gerade Frauen so viel Wert auf den Funken? Eben weil er uns beweist, dass mehr da ist als Freundschaft. Wir sind intuitiv und hören gerne auf unseren Bauch – umso besser also, wenn er vor Freude flattert, sobald wir IHN oder SIE sehen. Diese Person ist dann nämlich etwas besonderes für uns und das sagt uns unser ganzer Körper.

Ich möchte aber nicht dazu ermutigen, sofort jeden Menschen abzuweisen. Aber ein Kennenlernen sollte schon stattfinden. Nach zwei oder drei Treffen kann man immer noch absagen, die Chance sollten wir uns aber geben. Ich habe mal gelesen, dass es wichtig ist, wirklich bereit zu sein und sich fallen lassen zu können, bevor wir uns verlieben können – das dauert nur leider manchmal länger, als wir es selber wissen. Jedoch kann ich aus Erfahrung sagen: Es passiert! Und dann ist es wunderschön und fühlt sich richtig an.

Wie sieht das Klick eigentlich aus?

Auch eine gute Frage, denn der Funken fühlt sich für viele Menschen anders an. Für die einen ist es das Kribbeln im Bauch – was jedoch rein biologisch gesehen nichts anderes als eine Stresssituation ist, die ich persönlich gar nicht wünschenswert finde. Immerhin hat Stress auch bei Verliebten eine negative Konnotation und ist nicht das, was ich mir unter dem Funken vorstelle.

Bei mir ist der Funken das plötzliche Glücksgefühl, wodurch sich alles so warm und fröhlich anfühlt. Kein Kribbeln, sondern ein offenes, warmes Gefühl. Da war also mein Funke und zum Glück hat mein Partner ebenfalls herumgefunkt. Wir haben uns beide viel Zeit gelassen – und das Resultat ist eine warme, sichere Partnerschaft, die von Anfang an nicht auf Stress, sondern auf Vertrauen und Zufriedenheit basieren durfte.

Wenn es also nicht Klick macht, machen wir uns doch was vor. Das habe ich letztes Jahr zwei Mal. Also musste es beendet werden. Wozu ich jetzt ermutigen möchte: Hört auf euer Bauchgefühl und schaltet den Kopf mal für eine Sekunde aus. Zu viel Denken bringt nicht viel und manchmal können wir uns auch gar nicht selbst belügen – ob der Funke nun da ist oder nicht.

 

Was könnt ihr zu diesem Thema sagen? Ich feue mich über Kommentare!

liebesunfähig

Generations Beziehungsunfähig?

Immer öfter lesen wir im Internet, in Magazinen und Liebes-Beratern, dass unsere heutige Generation beziehungsunfähig ist. Ich muss gestehen, eine Zeit lang habe ich das auch von mir gedacht, aus einem leicht nachvollziehbaren Grund. Wie es kam, dass ich NICHT mehr denke, dass unsere Generation beziehungsunfähig ist, möchte ich euch gerne aufzeigen.

Angefangen hat es mit meinem Singlesein seit 2014. Am Anfang fand ich es ganz nett, aber dann fehlte doch schnell der Partner. Man hat also jemanden kennengelernt und sich ein paar Mal getroffen. Das ist mir im letzten Jahr drei Mal passiert. Aber: Es hat nie gefunkt. Immer hat irgendwas nicht gepasst, das konnten auch Kleinigkeiten sein, die mich sofort gestört haben und jedes Mal fühlte ich mich in meiner Annahme bestätigt, dass auch ich zur Generation Beziehungsunfähig gehörte. Die Fragen, die einem dann sofort durch den Kopf schießen, sind:

Bin ich zu wählerisch?

Hänge ich noch an einem bestimmten Ex-Partner?

Gibt es denn nur Idioten da draußen oder bin ICH der Idiot?

So oder so ähnlich gingen meine Gedankengänge und auch das allseits bekannte Gedankenkarussell hat fleißig seine Runden gedreht, leider nur nicht mit der fröhlichen Jahrmarkts-Musik sondern eher einer Mischung aus Death-Metal und traurigen Love-Songs😉 Es kam also so weit, dass ich mich damit abgefunden habe, dass ich beziehungsunfähig bin und mich völlig darauf konzentriert habe, mit mir selbst glücklich zu sein – was zum Glück wunderbar funktioniert hat.

Beziehungsunfähig oder Liebesunfähig?

Eine Beziehung führen – dazu war ich natürlich in der Lage, immerhin hatte ich das schon oft vorher getan. Mich in jemanden zu verlieben, war eine ganz andere Sache. Das hat einfach nicht mehr funktioniert. Auch wenn man als Single sehr zufrieden ist, einen Partner abstreiten würde ich auch nicht – aber es muss eben passen und ich war mir sehr sicher, dass das nicht mehr funktioniert. Schließlich hatte ich meine tolle Liste, wie ich mir meinen idealen Partner vorstelle – klar konnte ich ein paar Abstriche machen, aber hey, blond und blaue Augen wär doch super, oder?

Bin ich und meine Generation also beziehungsunfähig? Nein, wir sind liebesunfähig. Meiner Meinung nach hat das einen relativ erfreulichen Grund, denn wir geben uns eben nicht nur mit „irgendwas“ zufrieden, sondern suchen nach dem genau richtigen Partner. Das ist erstrebenswert, macht aber die Auswahl sehr spärlich. Dennoch: Eine Beziehung führen können wir alle, wenn wir es denn wollen. Sich zu verlieben passiert einfach und daran können wir nunmal nichts tun. Entweder es macht Zoom, oder eben nicht. Es ist auch gar nicht so leicht, jemanden kennenzulernen. Die drei Menschen, die ich letztes Jahr getroffen habe, habe ich nicht neu kennengelernt, sondern kannte sie schon flüchtig länger.

Jetzt kommt das „Neu“ Kennenlernen ins Spiel – und das funktioniert sehr oft heutzutage nur über Online-Apps. Gar nicht mein Fall! Ich kann weder Gestik, Mimik noch Körpersprache von einem Bild ablesen. Die Person kann vielleicht auf dem Foto meinem Geschmack entsprechen, aber sobald der Rest nicht mehr stimmt (und ich weiß schließlich nichts, bevor man sich dann mal trifft) heißt es Aus die Maus.

Und es hat Zoom gemacht

Da stand ich also und betrachtete mich als liebesunfähig, wie so viele in unserer Generation, die noch nicht das Glück hatten, den wirklich richtigen Partner zu finden. Also hörte ich auf, zu suchen und wollte mich finden lassen.

Da ist es auch schon passiert. Plötzlich kam jemand, den ich schon jahrelang kannte und das Zoom passierte. Verrückt. Plötzlich war meine lang ausgetüftelte Liste des perfekten Partners völlig egal!

Mein Fazit: Nein, wir sind nicht beziehungsunfähig! Wir wissen, wie wir mit einem Partner umgehen sollten. Das wirkliche Problem ist, dass wir liebesunfähig geworden sind, weil wir kleinlich genau auf Dinge achten, die uns wichtig sind – was in meinen Augen aber völlig in Ordnung ist. Erzwingen bringt gar nichts, nur Kummer. Also liebe Liebesunfähige: Warten ist das Stichwort. Lasst euch finden und genießt euer Singlesein, denn irgendwann ist es doch schneller um, als wir in dem Moment vielleicht gehofft haben. Liebe passiert – da können wir nicht dran arbeiten. Einfach auf das dicke Zoom warten😉

Eure Meinung interessiert mich sehr! Schreibt mir doch einen Kommentar hier oder bei Facebook.

wählerisch

Sind Singles einfach zu wählerisch?

Einen richtigen Partner finden, wird schwieriger, je älter man wird – das erfahre ich momentan am eigenen Leib. Ich formuliere es mal kurz anders, damit es auf mich passt: Sich vom richtigen Partner finden zu lassen, wird immer schwieriger. Ich suche nicht aktiv, bin aber natürlich bereit, mich finden zu lassen. Warum es so schwierig ist? Das hat mehrere Gründe:

Männer sind wie Toiletten – entweder besetzt oder voll Scheiße.

Kennt ihr den Spruch? Ich hab den schon oft gehört und auch das ein oder andere Mal selbst verlauten lassen. Es stimmt teilweise: Die guten Männer sind ab einem bestimmten Alter oft vergeben und die, die übrig sind, sind eben nicht das, was man haben will. Allerdings gibt es auch die Toiletten, die echt toll sind, aber die sind eben ein Geheimtipp und man findet sie nicht mal eben. Das ist auch okay so – was ich damit sagen will, den richtigen Partner (oder einen richtigen Partner – sind wir ehrlich, es gibt mit Sicherheit mehr als eine Person, mit der wir eine wirklich schöne Beziehung führen können) gibt es dort draußen! Warum finden wir ihn also nicht?

Singles sind zu wählerisch – das kriegen wir öfter mal zu hören. Immerhin wissen viele Singles eben, was sie haben wollen: Gutaussehend, gebildet, treu, kann eigenständig leben und, und, und. Die Listen sind manchmal lang, manchmal weniger lang und manchmal einfach viel zu lang! Der schwarzhaarige Model-Typ mit blauen Augen, der nur darauf wartet, eine Familie mit mir zu gründen, nachdem er seine Schicht als angesehener Arzt in seiner Praxis beendet hat, ist leider ein kleiner Traum – was bleibt uns übrig? Die Liste etwas zu kürzen.

Was ist denn nun wichtig für einen Partner?

Ich habe viel darüber nachgedacht, was mir bei einem Lebenspartner wichtig ist und ja, die Liste ist lang, allerdings kann ich nicht behaupten, dass sie unmöglich zu erfüllen ist – ich erfülle sie nämlich größtenteils selbst und ich möchte jemanden, der zu mir passt. So denken viele Singles. Meist werden sie aber von Vergebenen dann als „zu wählerisch“ betitelt. Sind wir das wirklich?

Ich muss das leider selbst mit einem JA beantworten. Wir sind zu wählerisch, aber nur, weil wir keine wirklich existente Person vor Augen haben, sondern uns als Single einfach mal austoben können in unserer Liste des idealen Partners. Wenn mir jemand gefällt, sind Haar- und Augenfarbe völlig egal, wenn er nicht den Tisch nach dem Essen genau so abwischt, wie ich es mir vorstelle, geht die Welt auch nicht unter.

Wir sind wählerisch, weil wir es gerade können! Und sobald jemand vor uns steht, gehen einige Punkte der Liste (zumindest unwichtige) flöten. Wir sind berechtigt, uns als Single unseren Traumpartner auszumalen und machen es gerne – Fantasie tut schließlich nicht weh. Das Problem bei der Sache ist jedoch, dass wir uns möglicherweise auf diese Liste nach einer Zeit versteifen und plötzlich, ohne es zu merken, potentielle Partner direkt abhaken, ohne sie richtig kennenzulernen. Das ist die Gefahr beim Single-Sein, zumindest, wenn man schon lange Single ist und lange die Zeit hatte, seinen Traumpartner im Kopf zu entwerfen.

Wählerisch sein gehört nicht ins reale Leben

Solang diese Liste im Kopf bleibt und wir Abstriche machen können, ist es kein Problem. Fehler und kleine Macken hat jeder und oft sind sie sehr liebenswert. Schlüsselqualitäten wie Treue oder Verständnis müssen gar nicht gestrichen werden, aber kleine Dinge sollten schon überdacht werden. Eine Lösung: Wenn Du Dich für wählerisch hältst, oder Dir schonmal gesagt wurde, dass Du zu wählerisch bist, mache eine schriftliche Liste und gehe sie genaustens durch. Welche Eigenschaften sind für Dich für Kompromisse offen? Muss er unbedingt schwarz/blond/braunhaarig sein? Klar gibt es sogenannte Dealbreakers – also Eigenschaften, die GARNICHT gehen – aber das ist legitim und so viel Freiheit haben wir als Single eben doch.

Eine geistige Liste sollte uns Singles nicht davon abhalten, den super netten Schreiner von nebenan abzuhaken, nur weil er kein Arzt ist – lern ihn doch erstmal kennen! Nein sagen kann man hinterher immer noch, und ein Treffen oder Kennenlernen ist kein Heiratsantrag. Im schlimmsten Fall war er /sie nichts für Dich und es geht weiter. Im besten Fall merkst Du, dass diese Person doch was ganz besonderes ist.

Also, liebe Mit-Singles, einfach mal nicht zu wählerisch sein und die Dinge auf euch zukommen lassen. Niemand sagt, dass Du mit der Schabracke aus der Disco weggehen musst, wenn Du nicht willst, aber lasse Dich dennoch nicht von einer geistigen Liste bestimmen. Wählerisch sein ist okay, aber es muss sich in Grenzen halten, sonst verpassen wir Chancen auf Liebesglück. Mein Tipp: Offener durchs Leben gehen und nicht immer alles sofort verurteilen!

Was denkt ihr? Findet ihr euch zu wählerisch oder wurdet als wählerisch bezeichnet? Ich freue mich auf eure Kommentare, auch bei Facebook.

sonntagsplanung

Eine etwas andere Sonntagsplanung

Ich glaube, das kennen wir alle – Sonntag ist zum Ausruhen und Entspannen da, am liebsten zieht man die bequeme Jogging-Hose gar nicht erst aus und macht es sich mit fettigem Essen vor dem Fernseher gemütlich. Ab und zu ist das echt ein Muss und tut richtig gut, allerdings kann die Sonntagsplanung auch ganz anders aussehen, frei nach dem Motto

Ein guter Sonntag kann eine ganze Woche Inhalt bringen

Sonntagsplanung – raus aus den Federn

Obwohl es wirklich verlockend ist, am Sonntag mal so richtig zu faulenzen (womöglich auch nach einer durchzechten Nacht) bleibt am Abend meist das Gefühl, nichts getan zu haben und irgendwie einen Tag verschwendet zu haben. Die Spülmaschine ist nicht ausgeräumt, die Kleidung nicht in der Wäsche und die kleinen Wollmäuse auf dem Boden auch nicht aufgesaut. Vielleicht war dann die fettige Pizza auch nicht so gut und etwas Obst könnte nicht schaden – solche oder so ähnliche Gedanken hatten wir bestimmt alle schon mal an einem Sonntag und das ist auch ganz normal.

Deswegen kann ein Sonntag auch mal ganz anders aussehen – wenn Du Deine Woche planst und Dein Haus auf Vordermann bringst, musst Du Dich  in der Woche gar nicht mehr drum kümmern und kannst die wohlverdienten Feierabende genießen.

Checkliste für die etwas andere Sonntagsplanung

Mit einem Kater kann das mitunter schwer sein, aber nach einer  feierlosen Nacht sorgt folgende Checkliste dafür, dass Dein Sonntag nicht zum Gammeltag wird, sondern richtig nützlich ist und Deine Woche strukturiert. Dann gehst Du automatisch mit einem super Gefühl ins Bett und auch das ständige „Oh nein, morgen ist ja Montag“ fällt gar nicht mehr sooo schlimm ins Gewicht.

  • Nach dem Aufstehen (am besten nicht zu spät) gut und reichhaltig frühstücken – Obst nicht vergessen!
  • Eine heiße Dusche mit Deinem Lieblingsshampoo weckt die Lebensgeister
  • Jetzt heißt es – die Wohnung auf Vordermann bringen – Saugen und Küche aufräumen ist ein Muss! (Vielleicht aber auch erst nach einem selbstgekochten Mittagessen)
  • Bei gutem Wetter ist ein Spaziergang (Selbst wenn es nur eine halbe Stunde ist) einfach perfekt, um die Laune zu heben
  • Nachmittagsplanung: Schreibe alle To-Dos für Deine Woche auf. In einem Bullet Journal kannst Du das besonders gut – die Planung für Deine Woche ist strukturiert und wenn Du eine schriftliche Liste machst, ist Dein Kopf freier für andere Dinge
  • Telefoniere mit Familie und Freunden – soziale Interaktion ist wichtig, um sich wohl zu fühlen!
  • Schreibe nun Dinge auf, die gerne machen möchtest oder Dir wünschst
  • Schreibe ein großes Ziel für Deine kommende Woche auf. Das kann alles möglich sein – Familie besuchen, Überstunden abfeiern und, und, und
  • Mache etwas, worauf Du Lust hast – Film gucken, Tennis spielen, was auch immer – es soll nur für Dich sein (Du kannst es aber auch mit Partner oder Freunden machen)
  • Ein Wellnessabend mit Masken, Cremes ode Peelings wirkt auch wunder – da fühlt man sich richtig schön (auch für Männer geeignet, nicht nur Frauen können Wellness machen!!)
  • Gehe früh schlafen

To-Do Listen zu erstellen und abzuhaken hat einen wichtigen Effekt – er zeigt uns, dass wir Ziele und Vorhaben durchsetzen und erreichen! Da fühlen wir uns gleich glücklicher und vor allem ermutigt, größere Ziele zu verfolgen. An unseren To-Do Listen können wir also wachsen – also nimm Dir doch mal am Sonntag schön viel Zeit, um eine To-Do Liste für die kommende Woche zu erstellen und freu Dich über jedes Kreuzchen, welches Du im Laufe der Woche in Deine Liste setzen kannst.

So ein etwas anderer Sonntag mag nach viel Arbeit klingen, mit jedem Schritt der Checkliste bekomme ich persönlich aber immer mehr Bock darauf, auch die nächsten Punkte abzuhaken! Am Abend gehe ich mit einem richtig positiven Gefühl ins Bett – da ist ein Montag auch gar nicht mehr so schlimm. Probier es doch auch mal aus, anstatt den Sonntag als großen Gammeltag verstreichen zu lassen. Mit so einem Power-Sonntag startest Du schon super vorbereitet in die Woche.

Seid ihr eher der Gammel-Typ oder der Aktivitäten-Typ am Sonntag? Ich freue mich über eure Kommentare, auch bei Facebook.

 

eigenesglück

10 Dinge, die Du aufgeben solltest, um glücklich zu sein

Es gibt kein universell gültiges Rezept oder keine Regel für Glück oder das Glücklichsein – immerhin spielen viele Faktoren mit. Genetik, eigenes Denken und Verhalten und die äußeren Umstände – nicht alles davon kann man beeinflussen. Einige Dinge jedoch kann man beeinflussen, um glücklicher zu sein und diese möchte ich euch heute gerne aufzeigen. Allerdings ist das nichts, was ihr anfangen müsst zu tun, sondern was ihr aufgeben müsst.

I. Gib auf, immer Recht haben zu wollen

Immer Recht haben, jede Diskussion gewinnen und seinen Kopf durchsetzen KANN ein Zeichen von Selbstbewusstsein sein, aber genauso auch ein Zeichen von Unsicherheit. Es ist nicht nötig, immer Recht zu haben und es ist auch gar nicht möglich – wenn Du aufgibst, immer Recht haben zu wollen und auch andere Meinungen akzeptierst, machst Du Dich um einiges glücklicher.

II. Gib Deine Kontrollsucht auf

Klar, die Dinge in der Hand zu haben, fühlt sich manchmal sicher an, jedoch führt es auch dazu, dass unsere Gedanken ständig darum kreisen, wie wir die Kontrolle behalten. Wir müssen nicht ALLES kontrollieren, nur uns selbst. Also hör auf, alles und jeden zu kontrollieren, lass die Dinge einfach mal auf Dich zukommen.

III. Gib nicht anderen die Schuld

Immer anderen die Schuld für etwas zu geben, mag leicht sein, aber es macht nicht glücklich. Wenn wir nur anderen die Schuld geben, lernen wir selbst nicht und lassen uns nicht auf unsere Fehler ein. Wir können uns selbst weniger akzeptieren. Gestehe Dir Fehler ein – denn Fehler sind gut und richtig, um sich selbst zu verbessern.

IV. Beschuldige Dich auch nicht immer selbst

Sich selbst für alles die Schuld zu geben, ist genauso kontraproduktiv. Du machst nicht immer alles falsch. Manche Dinge müssen passieren, damit wir daran wachsen – akzeptieren ist der richtige Weg. Und zum Tango gehören immer zwei.

V. Hör auf, Dich zu beschweren

Der Job ist doof, die Schwiegermutter nervt, die Freunde sind komisch und, und, und… Man kann sich auch unnötig das Leben schwer machen, indem man nur die negativen Dinge sieht. Versuche lieber, Deine Beschwerden in positive Gedanken umzuwandeln: Dann ist es plötzlich: Ich habe einen Job, ich habe einen liebenden Partner, ich muss meine Freunde mit Fehlern akzeptieren, das ändert nichts an unserer Freundschaft. Der richtige Blickwinkel führt dazu, glücklicher und zufriedener zu sein. Und wenn die Situation (wie ein mieser Job) so schlimm ist, musst Du eben was daran ändern.

VI. Kritisiere andere nicht ständig

Jeder Mensch hat seine Fehler, Macken und Charakterzüge, die einfach zu ihm gehören und die man nicht ändern soll. Niemand kann perfekt sein, Du auch nicht – deswegen solltest Du aufhören, andere zu kritisieren für etwas, was sie nicht anders können/kennen/möchten. Wieso solltest Du Dir das Leben schwer machen, indem Du an anderen rumnörgelst? Jeder Mensch ist, wie er ist und das muss man akzeptieren.

VII. Du musst niemanden beeindrucken

Es gibt Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl haben und denken, sie müssen andere mit Taten beeindrucken. Das muss man aber nicht! Entweder, Du wirst geliebt, wie Du bist, oder eben nicht. Beides ist in Ordnung. Sich zu verstellen oder selbst darzustellen ist nicht nötig und es zehrt nur an Deiner Kraft. Wer Dich nicht akzeptiert, hat Dich nicht verdient – so einfach ist das.

VIII. Schiebe Veränderungen nicht weg

„Die Welt ist im Wandel“ – das sagte Galadriel zumindest so im Herr der Ringe und hat damit vollkommen recht. Alles verändert sich. Du, Deine Umgebung, Deine sozialen Kontakte. Das ist nichts schlimmes und gehört einfach dazu, sonst wäre der Mensch auch niemals aufrecht gegangen. Lasse Dich einfach mal mit den Veränderungen treiben und schau, ob Du nicht auch daran wachsen kannst.

IX. Vergiss die Vergangenheit

Viele Menschen haben in der Vergangenheit Dinge getan, die sie heute bereuen. Das habe ich schon ausführlicher im Artikel über das ständige Gedankenkarussell erläutert. Deine Vergangenheit kannst Du aber – zumindest solang Du keinen Fluxkompensator und einen DeLorean besitzt –  nicht ändern. Sie hat Dich zu dem gemacht, was Du heute bist und das ist gut so! Embrace your past – nimm Deine Vergangenheit an, wie sie ist.

X. Versuche nicht, es allen recht zu machen

Auch ein großer Fehler – man versucht, es immer allen recht zu machen und vernachlässigt meist sich selbst. Das macht unglücklich, sehr sogar. Du kannst es eh niemals allen recht machen, also versuche einfach, den besten Weg für Dich zu finden. Wer sich davon vor den Kopf gestoßen fühlt, ist meiner Meinung nach schwer egoistisch und eher nicht fördernd für Deine Entwicklung.

Natürlich KANN diese Liste einem egoistisch oder egozentrisch vorkommen, aber Du bist eben für Dein Glück verantwortlich und kannst es nicht aufgeben, nur um andere Menschen glücklich zu machen. So schmeißt Du Dich nur selbst in ein Loch. Ich habe übrigens gelernt, dass all diese Dinge meine Freundschaften gefestigt haben, anstatt dass ich egoistisch wirke. Im Gegenteil: Seit ich diese Liste beherzige, habe ich viele Komplimente bekommen, dass ich ruhiger und zufriedener wirke. Für mich ist das ein wunderbarer Schritt! Natürlich lässt sich dieses kleine Rezept für das eigene Glück abwandeln – beschäftige Dich einfach damit und schau, was Du für Dich umsetzen kannst und musst.

Ich freue mich über Anregungen von euch. Beherzigt ihr diese Liste schon oder möchtet es gerne? Schreibt mir doch – gerne auch auf Facebook.

1000besucher

Ein Dank an die Leser – 1.000 Besucher

Ein erster Meilenstein – MasturDating hat die 1.000 Besucher Grenze geknackt und das alles nur dank euch:)

In diesem Sinne möchte ich allen danken, die ihre Zeit gerne auf meinem Blog verbringen und sich meine Artikel durchlesen. Lieben Dank an jeden Like, jeden Kommentar und jeden Leser, der mir dabei geholfen hat, dieses kleine Ziel innerhalb von 7 Wochen zu erreichen.

Ich hoffe, ihr bleibt mir weiterhin treu! Motiviert bin ich jedenfalls sehr, euch regelmäßig neue Blogeinträge zu präsentieren. Besucht mich auch auf Facebook und lasst mir ein Like da – dort warten neben den Artikeln noch andere, kleine Überraschungen.

Ein Aufruf: Wenn ihr gerne mal als Gastautor bei MasturDating posten möchtet, freue ich mich sehr darüber – schreibt mir einfach einen Kommentar.

 

Eure Alice

frühlingsgefühle

Frühlingsgefühle als Single

Puh, wir haben es fast geschafft! Seit ein paar Tagen scheint (zumindest hier in meiner Gegend) die Sonne jeden Tag bei netten 7-9 Grad und macht so richtig Laune darauf, die Zeit draußen zu verbringen. Da kommen richtige Frühlingsgefühle auf – die ich übrigens auch als Single fühlen kann. Ich finde, das ist nichts, was nur Verliebten zusteht – immerhin habe ich ja gelernt, mich selbst zu lieben. Dann darf ich auch Solo-Frühlingsgefühle haben.

Winter-Blues, verzieh dich!

Der Winter-Blues. Wahrscheinlich ist dieser Zustand vielen bekannt. Was ihn so scheiße macht? Im Winter ist es kalt, dunkel und nass – da bleibt man eben zuhause und kuschelt abends vorm Fernseher. Der Winter ist einfach DIE Jahreszeit zum Kuscheln und Küssen. Als Single hat man da eben einen Nachteil und so verfällt man als alleinstehende Person öfter mal dem Winter-Blues. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen jedoch erwachen auch in uns Singles die Lebensgeister.

Frühling, ich liebe dich!

Juhu, Temperaturen über Null – das wurde auch Zeit. Die Tage werden gaaaanz langsam wärmer und locken endlich wieder raus. Da dürfen auch Singles gerne mal Frühlingsgefühle aufkommen lassen, immerhin können wir uns wieder neu entdecken. Nachdem man monatelang in der Bude rumhocken musste, weil es schlichtweg zu eisig draußen war und Paare im Winter irgendwie stinkend-faul werden, können wir uns endlich wieder hinaus wagen.

Warum das so super ist? Zum einen hat das normale, biologische Gründe. Frische Luft, Vitamin D – ihr kennt das ja. Aber auch für das Gemüt ist der Frühling wichtig – denn draußen wird nicht gekuschelt. Wir befinden uns also quasi in einer neutralen Zone, in der die wenigsten ihre Intimitäten austauschen. An der frischen Luft zu sein, erweckt in mir immer die Lust auf Reisen, Lagerfeuer, Spaziergänge oder, oder, oder – hauptsache draußen und aktiv werden. In einem gesunden Körper wohnt ja bekanntlich ein gesunder Geist, aber auch andersrum gilt das. Lebenslust ist das, was ich jetzt Frühlingsgefühle nenne. Eben Lust auf mehr und darauf, endlich wieder aktiver durch das Leben zu schreiten. Da gibt es meiner Meinung nach keine Beschränkung. Frühlingsgefühle zu haben, heißt nicht nur, sich in eine andere Person zu verlieben. Für mich heißt es, mich wieder selbst zu entdecken und mein Leben zu genießen. Das funktioniert auch wunderbar solo. Ich finde, sogar gerade als Solo-Star findet man viel mehr zu sich selbst.

Also: Die perfekte Zeit, um sich wieder in sich zu verlieben. Kamera, Fahrrad, Wanderschuhe, Hund oder was auch immer ihr mögt: Anziehen/Einpacken und raus in die Welt. Die erwachende Natur bringt auch unsere Lebensgeister auf Zack.

Deine To-Do Liste für den Frühlingsgefühle-Ausflug, egal wo Du bist:

I. Augen zu und mal riechen: Wonach riecht der Frühling? Erkennst Du Gerüche wieder?
II. Halte nach Knospen und frischen Blumen Ausschau – welche siehst Du?
III. Lausche dem Plätschern von Flüssen oder Bächern (trink vorher lieber nicht zu viel).
IV. Nimm ein Blatt oder Kleeblatt mit nach Hause und trockne es zwischen Büchern. Das ist eine wunderbare Erinnerung an Deinen Frühlingsgefühle-Ausflug.
V. Du gehst spazieren oder wandern? Renn einfach mal los, so schnell Du kannst! Ein Lachen entlockt Dir das bestimmt.

Habt ihr schon einen Ausflug alleine oder mit einem Begleiter geplant? Ich freue mich über Kommentare!